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Wer wir sind...
Wir sind eine Gruppe von kritischen Menschen,
die großteils in der Kommunistischen Jugend (KJÖ) oder
in der Kommunistischen Partei (KPÖ) organisiert sind. Zusammen
haben wir eine Liste aufgestellt, um bei den Tiroler Landtagswahlen
am 8. Juni anzutreten.
Bei uns engagieren sich Menschen aus allen sozialen Schichten, um
in ihrer Freizeit unentgeltlich eine Alternative zum professionellen
Politik-Apparat der größeren Parteien zu bieten.
Die Jugend ist die treibende Kraft hinter der KJÖ/KPÖ-Jugendliste,
ältere, erfahrene Aktivisten stehen uns in Rat und Tat zur
Seite. Gemeinsam wollen wir uns für die Rechte der arbeitenden
Bevölkerung und der Jugend einsetzen.
...und was wir wollen
Wir treten für eine Politik ein, die sich nicht dem Standortwahn
der Wirtschaft und den Traditionsfanatismus der Konservativen beugt.
Für uns stehen die Interessen der arbeitenden Bevölkerung
im Mittelpunkt. Wir fordern Bildung und Arbeit für alle Menschen!
Mit Bildung meinen wir eine fördernde und
solidarische Ausbildung, die jungen Menschen hilft, ihr Leben unabhängig
von Einkommen ihrer Eltern zu führen. Sie soll Menschen durchs
Leben führen, und nicht allein der effizienteren Produktion
dienen.
Arbeit soll die Lebensqualität fördern.
Jeder sollte sich einbringen können und Leistung muss belohnt
werden. Aber vor allem brauchen gerade junge Menschen ein Einkommen,
das ihnen ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben ermöglicht.
Diese Forderungen gelten für alle Menschen,
die in Tirol leben, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe
und Religion.
Jugend gehört gehört!
Die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ist ein Schritt in die richtige
Richtung – schließlich arbeiten viele Jugendliche in
diesem Alter bereits oder erarbeiten sich in der Schule Wissen,
das die Zukunft unseres Landes sichert. Deshalb ist es wichtig,
junge Menschen in den demokratischen Prozess einzubinden.
Doch davon merkt man an Schule und Arbeitsplatz wenig, die Schülervertretung
und der Jugendvertrauensrat bieten kaum bis gar keinen Schutz gegen
die Willkür mancher Vorgesetzter und Lehrer sowie gegen Schikanen
älterer Arbeitskollegen oder Mitschüler.
Auch in der Freizeit werden Jugendliche stets an den Rand gedrängt.
In fast allen Lokalen muss man überteuerte Getränke konsumiern.
Wer nichts konsumieren will oder dessen Eltern nicht genug Geld
haben muss entweder zuhause bleiben oder seine Freizeit auf öffentlichen
Plätzen verbringen. Parks sind, falls vorhanden, nur zum Spazieren
gehen für ältere Leute gedacht. Tirols Jugendzentren werden
finanziell ausgehungert, so mussten sie im vergangenen Jahr mit
20% weniger Geld auskommen.
Wir sagen, Jugendliche brauchen Freiräume, an denen sie sich
ungestört, unkontrolliert und zwanglos treffen können!
Parks müssen offen für alle sein, es muss mehr Freizeiteinrichtungen
ohne Konsumpflicht geben. Das geht nur mit Förderungen vom
Land Tirol!
Um jungen Menschen Demokratie beizubringen und gegen ihre „Politikverdrossenheit“
anzukämpfen müssen sie in demokratische Prozesse eingebunden
werden und ihren Alltag selbst mitgestalten können! Geschehen
einmischen, damit Demokratie funktioniert. Das heisst auch: Stimme
erheben gegen rassistische Hetzer, die uns weißmachen wollen,
dass „die Ausländer“ und „ die Sozialschmarotzer“
an unseren Problemen schuld sind!
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!
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