Rede des Präsidenten Hugo Chávez Frías in Kopenhagen
"[...] Wie lange werden wir zulassen, dass große Epidemien wie HIV-AIDS ganze Bevölkerungen auslöschen? Wie lange werden wir zulassen, dass die Hungernden sich nicht ernähren können, nicht mal ihre eigenen Kinder ernähren können? Wie lange werden wir zulassen, dass weiterhin Millionen Kinder an heilbaren Krankheiten sterben? [...]"
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Exzellenzen! Freundinnen und Freunde!
Ich verspreche Ihnen, dass ich nicht mehr von dem weiter reden werde, von dem ich an diesem Nachmittag hier gesprochen habe. Gestatten Sie mir eine einleitende Bemerkung, die ich gerne als Teil des vorangegangenen Punktes gemacht hätte, der von der Delegation aus Brasilien, aus China, aus Indien, Bolivien ausgeführt wurde.
Das erste Arbeitsforentreffen des von Minister Hahn einberufenen Dialog Hochschulpartnerschaft ist für den KSV weit hinter den Erwartungen zurckgeblieben. “Wenn das so weiter geht, kommt nie etwas dabei heraus!“, meint KSV-Bundesvorsitzender Sebastian Wisiak. Satte eineinhalb Stunden wurden für ein seltsames ‘Kennenlernspiel’ verbraucht, die Diskussion kam wieder einmal viel zu kurz. Es müssten endlich die heiklen Themen angesprochen werden, anstatt immer nur um den heißen Brei herumzureden.
Positiv überrascht war Wisiak hingegen von den BesetzerInnen, die in ihrer Vorbereitung dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) meilenweit voraus seien. Seitens des Ministeriums wurde gesagt, dass man bis Anfang Jänner eine Online-Plattform einrichten wolle. Die BesetzerInnen ihrerseits sind schon mit einer fertigen in die Verhandlungen gegangen, die noch dazu technisch alle Stücke spielt. Das berrumpelte Ministerium will dieses zwar nicht in dieser Form nutzen, wird aber in Kooperation mit den BesetzerInnen an einem gemeinsamen Online-Konzept arbeiten.

Auf Betreiben der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) ist ein internationales Journal kommunistischer Parteien ins Leben gerufen worden, die International Communist Review. Die erste Ausgabe erschien im Dezember 2009 und ist in den Sprachen Englisch, Spanisch, Russisch und Griechisch lesbar. Anliegen der Zeitung ist eine Intensivierung des Austausches kommunistischer und Arbeiter-Parteien aller Länder sowie der Kampf gegen die vielfältigen Formen des Revisionismus und Opportunismus in der internationalen kommunistischen Bewegung.
Link: International Communist Review
Am Donnerstag, den 17.12. ab 20:00 veranstaltet die KJÖ Salzburg einen Filmabend inklusive Diskussion über das sozialistische Kuba:
• Referat & Diskussion
• Film "Comandante"
• Cuba Libre - Fest
Veranstaltungsort ist die Bibliothek im Volksheim der KPÖ Salzburg, Elisabethstraße 11.
Eingeleitet wird der Abend mit einem Abriss über die Geschichte Kubas seit der Revolution bis zum heutigen Tag. Im Folgenden wird der Film "Comandante" von Oliver Stone gezeigt. Der Regisseur hat für diesen Film den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro drei Tage lang mit Kameras begleitet und liefert so einen Einblick in dessen Leben und Arbeiten. Nach 99 Minuten Film kann noch ausführlich über die Entwicklung und Perspektive der kubanische Revolution diskutiert werden.
Anschließend muss bei revolutionärer Musik wohl noch der eine oder andere Cuba Libre dran glauben...
Samstag, 26. Dezember: Tag der Abrechnung
Jahresabschlussfest der KJÖ Oberösterreichs
von 20 Uhr bis openend, in Moosbach
Beinahe schon traditionell veranstaltet die KJÖ Oberösterreich ihr Jahresabschlussfest und lädt dazu ins ländliche Moosbach (Bezirk Braunau) ein. Lieder für die Arbeiterklasse und günstige Getränke sollen dabei nicht nur Feierlaune aufkommen lassen, sondern auch politischen Diskussionen anregen.
Wir bieten all jenen, die von weit her anreisen, die Möglichkeit in einem extra dafür zur Verfügung gestellten Schlafraum zu nächtigen (Schlafsack nicht vergessen!). Falls jemand plant mit dem Zug anzureisen, bitte vorher per Mail bekannt geben, dann organisiert die KJÖ einen Shuttlebus von der nahegelegenen Bahnhofhaltestelle Mauerkirchen.
Um Neonazis nicht Tür und Tor zu öffnen, kann der genaue Veranstaltungsort nicht veröffentlicht werden. Daher bitten wir um Kontaktaufnahme per Mail unter ooe@kjoe.at.
Der Ehrenvorsitzende der steiermärkischen KPÖ, langjähriges Mitglied des ZK und des Polbüros der KPÖ, der antifaschistische Widerstandskämpfer, Willi Gaisch, ist im 88. Lebensjahr plötzlich verstorben.
Willi Gaisch erlitt am Donnerstag im Hörsaal A (Vorklinik der Universität Graz) im Rahmen eines Zeitzeugengesprächs "Über den antifaschistischen Widerstand 1938 bis 1945" völlig überraschend einen Schlaganfall, dessen Folgen er am Freitagnachmittag erlegen ist.
Willi Gaisch stammt aus einer Arbeiterfamilie. Sein Vater war Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg, wurde als russischer Kriegsgefangener zum Kommunisten und war Teilnehmer der russischen Revolution. Seine Mutter war eine russisch-jüdische Arbeiterin.
Willi Gaisch hat das Tischlerhandwerk erlernt. Bereits 1936 trat er mit einer Gruppe der Roten Falken zum Kommunistischen Jugendverband (KJV) über und im Jahr 1938 - im Jahr der deutschen Okkupation Österreichs - zur Kommunistischen Partei. Andauernde Verfolgung und zweimalige Verhaftung und durch die GESTAPO hielten Willi nicht ab, am antifaschistischen Widerstand teilzunehmen und für ein eigenständiges, freies und demokratisches Österreich einzutreten. Gaisch unterhielt unter anderem Kontakte zur kommunistischen Widerstandsgruppe des 1941 verhafteten und 1943 hingerichteten Grazer Lehrers und Dichters Richard Zach.
Verabschiedung: Montag, 21. 12. 2009, um 10.45, Feuerhalle Graz
Vergangenen Mittwoch, 9. 12., jährte sich Mumia Abu-Jamals Inhaftierung zum 28. Mal. Mumia sitzt nun schon seit 28 Jahren unschuldig im Gefängnis. Die meiste Zeit davon (26 Jahre) in der Todeszelle. Nun ist er wieder akut gefährdet, hingerichtet zu werden.
In der zweiten Ausgabe der KJÖ-SchülerInnen-Zeitung "vorneweg SCHULE" finden sich Forderungen für ein besseres und sozialeres Bildungswesen, die wir an dieser Stelle veröffentlichen wollen.
Mehrere tausend Exemplare der Zeitung werden in den kommenden Tagen vor Schulen in ganz Österreich verteilt.
Die Schulstreiks und die Uni-Proteste haben gezeigt, dass wir uns nicht alles gefallen lassen müssen und uns wehren können!
Kämpfen wir gemeinsam für eine bessere
Schule in einer besseren Gesellschaft: Bildung, Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen!
2.238 Unterschriften für die Wiedereinführung des Lehrlingskündigungsschutzes wurden von der KJÖ dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz übergeben. Untenstehend veröffentlichen wir die dort von uns gehaltene Rede zur Situation der Jugend im Allgemeinen und der Lehrlinge im Besonderen.
Hiermit überreichen wir Ihnen offiziell 2238 Unterschriften. Diese stehen symbolisch für die große Zahl der Unzufriedenen. Dafür, dass sich der Zukunftsraub an der Jugend auch nicht durch teure Zeitungsinserate kaschieren lässt. Der Wegfall des bisherigen Kündigungsschutzes für Lehrlinge und die „sozialpartnerschaftliche“ Vorarbeit zeigen für uns klar, wessen Interessen diese Regierung und der Staat im Allgemeinen vertreten. Wer Lehrlinge wissentlich und willentlich der Gefahr aussetzt, nach Ablauf eines oder zweier Lehrjahre nach Gutdünken des Lehrherren gekündigt zu werden, steht auf der Seite derer, die andere für sich arbeiten lassen. Wer dies jedoch noch als Methode zur Schaffung neuer Lehrstellen verkaufen will, versucht bewusst in die Irre zu führen. Zur Klarstellung: Die 5.000 im Rahmen des Wegfalls des Kündigungsschutzes versprochenen Stellen wurden nicht nur nicht geschaffen, es sind sogar 4.000 weniger als damals. In keiner Altersklasse ist die Arbeitslosigkeit dermaßen rasant gestiegen wie bei den Jungen.
Bild: Der Vorsitzende der KJÖ Wien (links im Bild) übergibt die Unterschriften dem Arbeitsmarkt-Zuständigen des Sozialministeriums.










